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Der Steppenwolf
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Der Steppenwolf ist ein 1927 erschienener Romancite-ref-1[1] von Hermann Hesse. Die ErzĂ€hlung schildert die Erlebnisse der Hauptfigur Harry Haller, eines Alter Egos des Verfassers. Ähnlichkeiten der Figur Hallers zu Hermann Hesse sowie etwa zum Faust von Johann Wolfgang von Goethe werden im Text mehrfach angedeutet oder sind offensichtlich, zum Beispiel stimmen die Initialen von Harry Haller und Hermann Hesse ĂŒberein.

Haller leidet an der Zerrissenheit seiner Persönlichkeit: Seine menschliche, bĂŒrgerlich-angepasste Seite und seine steppenwölfische, einsame, sozial- und kulturkritische Seite bekĂ€mpfen sich und blockieren Hallers kĂŒnstlerische Entwicklung. Der Weg der Heilung ist die Versöhnung beider Seiten im Humor, im Lachen ĂŒber sich selbst und ĂŒber das UngenĂŒgen in Kultur und Gesellschaft. Erst mit der Betrachtung der Wirklichkeit vom Standpunkt des Humors werden Hallers weitere, im Roman nicht mehr beschriebene Schritte auf dem Weg seiner kĂŒnstlerischen und menschlichen Vollendung möglich.

Der Steppenwolf, eine Kritik der Gesellschaft und eine Persönlichkeitsanalyse gleichermaßen, hatte einen wesentlichen Anteil am Welterfolg Hesses und an der Verleihung des Nobelpreises fĂŒr Literatur an ihn (1946). Das Werk löste die internationale Hesse-Renaissance in den 1960er Jahren aus.

Contents

‱ Inhalt
‱ Aufbau
‱ Rezeption
‱ Zeugnisse
‱ Adaptionen
‱ Film
‱ Hörspiel
‱ Theater
‱ Musiktheater
‱ Musik
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Entstehungssituation

Als Hesse den Steppenwolf schrieb, litt er unter den Auswirkungen der technisch-rationalisierten Welt und der Zivilisation, durch die er Geist und Seele der Menschen gefĂ€hrdet sah. Das GefĂŒhl der Bedrohung durch nahe Katastrophen und neue Kriege ließ ihn nicht los.

Hesse befand sich in einer tiefen persönlichen Krise, als der fast 50-JĂ€hrige in sein Tagebuch schrieb: „Ich schmeiße alles hin, mein Leben, [
] ich alternder Mann. Auf eure Welt anders zu reagieren als durch Krepieren oder durch den Steppenwolf wĂ€re fĂŒr mich Verrat an allem, was heilig ist.“ Wie der Autor selbst, so ĂŒberlegt Harry Haller, die Hauptperson des Romans, seinem Leben ein Ende zu bereiten. Im Tractat vom Steppenwolf legt der Steppenwolf seinen 50. Geburtstag als möglichen Tag fest, sich umzubringen. „Ich nahm mir vor, daß ich an meinem 50. Geburtstag, also in zwei Jahren, das Recht haben werde, mich aufzuhĂ€ngen.“

Der Steppenwolf ist der literarische Ausdruck einer tiefen seelischen Krise Hesses. Um seine Lebenskonflikte zu bewÀltigen, hatte Hermann Hesse parallel zur Niederschrift des Steppenwolfs therapeutische Sitzungen mit dem befreundeten J. B. Lang, einem Psychoanalytiker aus der Schule C. G. Jungs.cite-ref-2[2]

Die von Burckhard Mangold gemalte Hausfassade am Spalenberg 22 in Basel mit dem Wolf als Signet soll angeblich Hesse bei der Namensgebung zu dem Buch Der Steppenwolf inspiriert haben.

Das Werk wurde mehrheitlich im Hotel Krafft in Basel geschrieben.

Inhalt

Harry Haller, „ein Mann von annĂ€hernd fĂŒnfzig Jahren“, lĂ€sst sich fĂŒr zehn Monate in einer grĂ¶ĂŸeren Stadt nieder, die er vor 25 Jahren schon einmal besucht hat. In dieser erzĂ€hlten Zeitspanne ĂŒberwindet er seine tiefe Depression und seinen Gesellschaftsekel durch einen „Lernprozess“ unter Anleitung neuer Freunde.

Das Vorleben der Hauptfigur wird nur sehr kurz und beilĂ€ufig dargestellt: Haller ist (klein-)bĂŒrgerlich kultiviert aufgewachsen, hat einen Beruf im weiten Feld der BeschĂ€ftigung mit Dichtung, Musik und Philosophie ausgeĂŒbt, ist als Autor von BĂŒchern und als Kenner Mozarts und Goethes hervorgetreten, seine pazifistischen Ansichten sind in der Öffentlichkeit bekannt. Er hat mehrere nur angedeutete SchicksalsschlĂ€ge hinnehmen mĂŒssen: Das eine Mal verlor er Ruf und Vermögen, das andere Mal verlor seine Frau den Verstand und verließ ihn. Danach konzentriert er sich auf seinen Beruf, bis er auch darin keine Befriedigung mehr findet und eine Phase wilder, anstrengender Reisen beginnt. Wir treffen ihn nach dieser Phase der Reisen, in der er „beruflos, familienlos, heimatlos“ geworden und immer noch unterwegs ist.

Hallers Vorstellungen vom GlĂŒck sind durch die wenigen Freudenstunden bestimmt, in denen er „Wonne, Erlebnis, Ekstase und Erhebung“ durch Dichtung oder Musik erlebt hat, Momente, in denen er „Gott an der Arbeit gesehen“ hat. Er sehnt sich nach dem Wiederfinden „einer goldenen göttlichen Spur“, die er durch die ihn umgebende bĂŒrgerliche Ordnung verdeckt und zerstört sieht. Die Teilhabe an dieser göttlichen Welt strebt er auch durch eigene Werke an, die ihm aber wegen des Kampfes seiner beiden Seelen gegeneinander nicht gelingen.

Denn Haller erlebt sich als „Steppenwolf“, als ein Doppelwesen: Als Mensch ist er BildungsbĂŒrger, an schönen Gedanken, Musik und Philosophie interessiert, hat Geld auf der Bank, ist AnhĂ€nger von bĂŒrgerlicher Kultur und von Kompromissen, TrĂ€ger bĂŒrgerlicher Kleidung und mit normalen SehnsĂŒchten – als Wolf ist er ein vereinsamter Zweifler an der bĂŒrgerlichen Gesellschaft und Kultur, der sich fĂŒr „ein den BĂŒrgern ĂŒberlegenes Genie“, einen Außenseiter und politischen RevolutionĂ€r hĂ€lt.

Haller entdeckt in seinem Lebensweg zwar eine Verbindung von SchicksalsschlĂ€gen mit einem Gewinn an Einsicht und Tiefe, aber gleichzeitig auch an Einsamkeit und Verzweiflung. Er erwĂ€gt einen Suizid, beschließt sogar, ihn möglicherweise an seinem 50. Geburtstag ohne zusĂ€tzlichen Ă€ußeren Anlass auszufĂŒhren (obgleich schon diese Gewissheit eines letzten Notausgangs die Tiefe seines Leidens etwas mildert).

Haller scheint zwischen zwei Zeiten, zwei Kulturen und Religionen eingeklemmt, von denen die bĂŒrgerliche ihn mit ihrer Langeweile, Korruption und Kriegshetze, die andere Kultur ihn aber durch Einsamkeit, Verzweiflung und das Leben eines „Steppenwolfs“ nicht minder erstickt. Die bĂŒrgerliche Ordnung seiner Zimmervermieterin hat aber trotz seiner antibĂŒrgerlichen Einstellung eine große Anziehungskraft: Der Geruch von Stille und Sauberkeit, die sorgfĂ€ltige Gestaltung eines Treppenabsatzes durch eine Araukarie sind Ruhepunkte in seiner Verwirrung und Labsal in diesen Tagen seines Seelensterbens.

Etwa in der Mitte des Romans trifft er in der Stadt seines zeitweiligen Aufenthalts die so androgyne wie verstĂ€ndnisvolle Hermine in einem TanzcafĂ©, die ihn zunĂ€chst vage an einen „Hermann“ von frĂŒher erinnert, vielleicht aber auch nur Hesses weibliches Alter Ego ist. Hermine ist eine jĂŒngere Frau und Gelegenheitsprostituierte, die sich damit durchschlĂ€gt, auszuhelfen und damit, ausgehalten zu werden. FĂŒr Haller ist sie eine (Ver-)FĂŒhrerin zu neuen Erfahrungen – wie einst Vergil fĂŒr Dante. Haller und Hermine bezeichnen sich als „Geschwister“, Hermine sieht sich als einen Wesensspiegel, der Hallers WĂŒnsche aufnimmt und beantwortet, eine Seelenverwandte, die ihn als eine „Kurtisane“ das Tanzen zu neuen Rhythmen und lachen und leben lehrt. Ihre wichtigste Lehre fĂŒr Haller ist, dass er sein GlĂŒck selbst in die Hand nehmen mĂŒsse: „Wie kannst du sagen, du habest dir mit dem Leben MĂŒhe gegeben, wenn du nicht einmal tanzen willst?“

Hermine besteht darauf, dass er ihr gehorcht, und kĂŒndigt ihm schon bei ihrem ersten Rendezvous an, dass er sie einst werde töten mĂŒssen. Sie scheint nicht nur ihr Schicksal, sondern auch seines zu kennen und erklĂ€rt ihm, dass sie beide zu den wirklichen, echten, anspruchsvolleren Menschen gehörten, denen „mit einer Dimension zu viel“, die sie zu den „Heiligen“ rechnet, zu denen sie sich und Haller auf dem Weg sieht.

Hermine legt Haller bald aus pĂ€dagogischen GrĂŒnden seiner Nachreifung Maria ins Bett, eine schöne Frau und Kollegin Hermines. Haller mietet fĂŒr ihre Liebesspiele eine kleine Wohnung und entdeckt mit ihr erstmals körperliche Wonnen. Aber schon bald treibt es Haller ĂŒber seine neue Zufriedenheit hinaus, er sehnt sich nach neuem Leiden, das ihn zum Sterben willig und bereit fĂŒr den ersten Schritt in eine neue Entwicklung macht. Ohne Ă€ußere Not nimmt er Abschied von Maria: „Es wurde bald Zeit fĂŒr mich, weiterzugehen.“

Haller besucht spĂ€t abends einen Maskenball, der in einem großen GebĂ€ude mit vielen SĂ€len, Korridoren und Geschossen stattfindet. In dem GetĂŒmmel findet er Hermine nicht, doch wird ihm ein Hinweis auf ein „magisches Theater“ zugesteckt, das morgens um vier in dem als „Hölle“ dekorierten Kellergeschoss stattfindet. Auf dem Weg dorthin trifft er Maria wieder – und in der „Hölle“ schließlich die als Mann verkleidete Hermine, in der er „nur wenig umfrisiert und leicht geschminkt“ seinen Jugendfreund Hermann erkennt und wieder ihrem/seinem „hermaphroditischen Zauber“ erliegt. Hermine/Hermann und Haller tanzen als „Nebenbuhler“ mit denselben Frauen – „alles war MĂ€rchen, alles war um eine Dimension reicher, um eine Bedeutung tiefer, war Spiel und Symbol“.

Haller widerfĂ€hrt in der „Hölle“ eine mehrfache PersönlichkeitsverĂ€nderung: Er erlebt den Untergang des Individuums in der Menge, seine unio mystica der Freude, er sieht plötzlich sein Alter Ego Hermine als „eine schwarze Pierrette mit weißgemaltem Gesicht“, sie tanzen einen „Hochzeitstanz“ und aus ihren/seinen Augen „blickte meine arme kleine Seele mich an“. Mit dieser mystischen Vereinigung beginnt die letzte Phase der Verwandlung: Hermine, Pablo, ein Saxophonist und Freund Hermines, und Haller nehmen gemeinsam Drogen ein und mit deren Wirkung öffnet sich der Bildersaal in Hallers Seele, das seit langem gesuchte „Magische Theater“, in welchem es „nur Bilder, keine Wirklichkeit“ gibt: Haller findet sich in einem hufeisenförmigen Korridor eines Theaters mit lockenden Inschriften an unzĂ€hligen LogentĂŒren wieder, hinter denen sich die Ereignisse abspielen, die Haller das Lachen lehren sollen. Als sechstes seiner Erlebnisse tritt Haller mit dem Fuß einen Spiegel in Scherben und gerĂ€t in eine Loge, in der Pablo und Hermine, vom Liebesspiel erschöpft, nackt auf dem Boden liegen. Haller stĂ¶ĂŸt ein Messer in das Mal eines Liebesbisses unter Hermines linker Brust und Hermine scheint zu verbluten.

Haller kommen seine hymnischen Verse ĂŒber die Unsterblichen in den Sinn, Mozart tritt in die Loge und bedient sich des Radios, um HĂ€ndels Musik zu hören – fĂŒr Haller fast ein Sakrileg, fĂŒr Mozart nur ein Anlass zum Lachen ĂŒber den Kampf zwischen göttlicher Idee und profaner Erscheinung: Haller mĂŒsse das Lachen lernen, den Humor, der immer nur Galgenhumor sein könne. FĂŒr sein Verbrechen der (angekĂŒndigten und doch nicht wirklich vollzogenen) Ermordung Hermines wird Haller zur Strafe des ewigen Lebens und des einmaligen Ausgelachtwerdens verurteilt, weil er mit Messern gestochen (und nicht ĂŒber sich und seine Eifersucht gelacht) habe. Haller ist optimistisch, dieses Spiel beim nĂ€chsten Mal besser spielen zu können.

FigurenĂŒbersicht

Aufbau

In seinem ersten Teil lĂ€sst der Roman drei verschiedene ErzĂ€hler zu Wort kommen: Da ist erstens das Vorwort des „Herausgebers“, in dem der Neffe der Hauswirtin Hallers seinen persönlichen Eindruck vom Steppenwolf schildert; zweitens die Aufzeichnungen Harry Hallers selbst, in denen dieser seine eigenen Erlebnisse schildert, und drittens das Traktat vom Steppenwolf, in dem der Steppenwolf kĂŒhl und objektiv aus der Sicht scheinbar Außenstehender analysiert wird, wobei die Außenstehenden die Unsterblichen sind. Diese Abhandlung ist wie eine „innere Biographie“, eine Psychoanalyse eines olympischen ErzĂ€hlers, quasi ein Buch im Buch, das der Protagonist selbst liest. Danach werden seine Aufzeichnungen fortgesetzt. (Die in der Romantik beliebte Technik, sich fiktiv als Herausgeber fremder Schriften auszugeben, verwendet Hesse auch in anderen Werken.)

Schon mit seinen drei verschiedenen ErzĂ€hlern, die sich aus drei Perspektiven nahezu mit derselben erzĂ€hlten Zeit der Hauptfigur befassen, war der Roman eine kompositorische Innovation. Hesse war dieser dreifache ErzĂ€hler so wichtig, dass er das Traktat in den ersten Ausgaben des Romans sogar als separate gelbe BroschĂŒre einheften ließ. Der „bĂŒrgerlichen“ Sichtweise des „Herausgebers“ auf Gesellschaft, Kultur und Harry Haller „von außen“ steht zunĂ€chst nur die Sicht Hallers auf seine Freud- und Erfolglosigkeit, die innere Sichtweise, gegenĂŒber. Die Geistverehrung der einen und das Leiden an der Geistlosigkeit seiner Zeit in der anderen Sichtweise werden erst in der Perspektive des Traktats zueinander aufgehoben: Es untersucht wie in einem „biografischen Labor“ die Bedingungen, unter denen Haller kĂŒnstlerisch wieder produktiv werden und den Weg zur eigenen Unsterblichkeit fortsetzen könnte.

Diese drei gleichberechtigten Sichtweisen auf die Hauptfigur bilden den ersten Teil des Romans, umreißen das Thema der IdentitĂ€t und ihrer Entwicklung. Die dann folgenden beiden Teile des Romans untersuchen, wie die Aufhebung der einseitigen Sichtweisen, deren innerer Kampf Hallers Fortschreiten hemmt, in der gelebten Biografie aussehen könnte:

Im zweiten Teil, der DurchfĂŒhrung, verdichten sich Hallers Erfahrungen zu einer Lebensalternative: Nach der Exposition der drei Perspektiven, gewissermaßen der Skizze des Problems und der Skizze einer Lösung, entfaltet sich die Hauptfigur nun mit den drei neuen Freunden Hermine, Maria und Pablo, die als Personifikationen innerweltlicher SehnsĂŒchte oder Schicksale Hallers gelesen werden können. Vor allem die Figur der Hermine wird zu einem weiblichen Alter Ego Hallers/Hesses, da sie sowohl sein Seelenspiegel ist als auch spĂ€ter ihr Geschlecht zu einem „Hermann“ wechselt. Alle drei Nebenfiguren zusammen fĂŒhren Haller in die Antithese zu seinem bisherigen Leben und bereiten die Überwindung in einem dritten Schritt durch die Verwandlungen des Magischen Theaters vor.

Im dritten Teil des Romans, der dialektischen Aufhebung, beginnen sich die einseitigen Bilder der Hauptfigur zu verwandeln und aufzulösen. Er spielt im Untergeschoss eines Tanzpalastes, das als „Hölle“ geschmĂŒckt ist (mehrfach wird auf Dantes ebenfalls dreiteilige Göttliche Komödie angespielt, die in der Hölle beginnt). In der Logik der Aufhebung der bisher noch nicht integrierten, noch getrennten Sichtweisen steht ihr mehrfacher Tod: die Tode Hallers in der Zerstörung seiner Spiegelbilder und seiner abschließenden symbolischen Hinrichtung, die symbolische Ermordung Hermines durch Haller, der bewaffnete Kampf gegen die Ordnung der Automobile mit der Opferung der Chauffeure. Diesen negativen Metaphern der Überwindung stehen die eher optimistischen Bilder gegenĂŒber, auf die sich Haller in seiner nĂ€chsten, im Roman nicht mehr beschriebenen Lebensphase stĂŒtzen könnte: die immer neuen Konstellationen der winzigen Schachfiguren, der souverĂ€ne Umgang von Wolf und Mensch miteinander und die Vielfalt der Chancen von Liebe und sexueller ErfĂŒllung schon in Hallers „altem“ Leben.

VerstÀndnis

Im Traktat ĂŒber den Steppenwolf wird die Vielgliedrigkeit der menschlichen Seele, das Problem der Ich-Dissoziation, nĂ€her beschrieben. Es gebe nicht nur die „eine Seele“ und nicht nur Hallers Dichotomie von „Mensch“ und „Steppenwolf“, sondern innerhalb jedes Menschen gebe es unzĂ€hlige verschiedenartige Formen, die mal kindlich, mal trotzig, mal leidenschaftlich zu Tage treten.

Der Gedanke, dass es kein homogenes Individuum gebe, sondern die Seele sich in viele verschiedene Teile aufspalte, verunsicherte die damalige Generation. Besonders expressionistische Autoren, die Hesse, allein durch die zeitlichen Überschneidungen, sicherlich auch beeinflussten, thematisierten dies oft. Angestoßen wurde diese Denkfigur durch die Unterscheidung des „Apollinischen und Dionysischen“ bei Friedrich Nietzsche sowie unter anderem durch die theoretischen Schriften von Sigmund Freud, der das Triebhafte und Unbewusste untersuchte. Die Einheit dieser Seelenvielfalt wurde daher fĂŒr viele KĂŒnstler und Intellektuelle der Nach-Jahrhundertwende zum Problem der Selbstfindung.

Hesse selbst musste sich aufgrund tragischer familiĂ€rer Ereignisse (Tod des Vaters, Krankheit des Sohnes und seiner Frau, Zerbrechen seiner ersten Ehe) in psychiatrische Behandlung begeben. Seine Beziehungen zur Psychologie Carl Gustav Jungs beginnen im FrĂŒhjahr 1916 mit einem Nervenzusammenbruch des Dichters samt nachfolgender psychotherapeutischer Behandlung bei J. B. Lang, einem Mitarbeiter C. G. Jungs. Die EinflĂŒsse von Jungs Archetypen sind im Steppenwolf erkennbar.

Hesse beschĂ€ftigt sich in vielen seiner BĂŒcher mit der fernöstlichen Lehrthese, nach welcher der Pfad zur Erleuchtung nicht ĂŒber die Extreme Askese oder Ausschweifung fĂŒhrt, sondern in der Kunst zu sehen ist, diese beiden miteinander zu verbinden. Die innere Zerrissenheit des Steppenwolfs und sein Versuch der Integration dieser beiden Seiten spiegeln das buddhistische Prinzip des Mittleren Pfades wider bzw. die Erkenntnis, dass Gut und Böse einander nicht nur bedingen, sondern ein Konstrukt menschlicher RationalitĂ€t sind (vgl. hierzu ebenfalls Hesses Demian). Wer dies begriffen hat, der kann aus tiefem EinverstĂ€ndnis mit dem Universum heraus lĂ€cheln, wie es im Steppenwolf die Unsterblichen tun. Humor erscheint als eine Art der Transzendenz: Er zeigt die LĂ€cherlichkeit unserer WĂŒnsche und Ängste „sub specie aeternitatis“.

Rezeption

Nach der Herausgabe wurde das anti-bĂŒrgerliche Werk sehr widersprĂŒchlich beurteilt. Einerseits erfuhr es scharfe Ablehnung, andererseits begeisterte Zustimmung – diese vor allem in literarischen Kreisen und Jahrzehnte spĂ€ter in der Hippie-Bewegung. In den bewegten sechziger Jahren wurde das Werk zum Kultbuch einer Generation, einem Buch, das junge Leser begeisterte, die in Harry Haller einen Seelenverwandten erkannten. Die Wirkung hĂ€lt seitdem unvermindert an, so dass Hesse auch mehr als 60 Jahre spĂ€ter aufgrund seiner ethisch-spirituellen Sichtweisen enorm populĂ€r ist.

Das umstrittene psychoanalytische Werk stieß bei einem breiten Publikum auf keine allzu positive Resonanz. In der NS-Zeit war der Roman, der auch eine pazifistische Haltung vertritt, zwar nicht verboten, aber er erlebte auch keine neuen Auflagen.

In den USA wurde der Steppenwolf in den 1960er Jahren als unmoralisch mehrfach aus Bibliotheken entfernt. In Colorado wurde dem Roman vorgeworfen, er propagiere Drogenmissbrauch und sexuelle Perversionen.cite-ref-3[3] Infolge dieser UmstÀnde wurde eine neue umfangreiche Hesse-Rezeption wÀhrend der 60er und 70er Jahre in Amerika und Deutschland ausgelöst.

Der Steppenwolf wurde in die ZEIT-Bibliothek der 100 BĂŒcher aufgenommen. Das Manuskript ist im Literaturmuseum der Moderne in Marbach in der Dauerausstellung zu sehen. Der Großteil von Hermann Hesses Nachlass liegt im Deutschen Literaturarchiv Marbach.

Der Roman erschien zu Zeiten der Weimarer Republik. Kiesel, der jene Deutsche Republik anno 2017 als Übergang zwischen Kaiserzeit und NS-Zeit literaturgeschichtlich abhandelt, hebt Harry Haller als Alter Ego Hermann Hesses hervor: Haller wurde „aufgrund von vielerlei Verlusten aus der bĂŒrgerlichen Gesellschaft mitsamt ihrem traditionellen Wertesystem hinausgedrĂ€ngt“cite-ref-4[4].

Zeugnisse

Hermann Hesse in einem Brief an Georg Reinhart, 18. August 1925:

„[
] es ist die Geschichte eines Menschen, welcher komischerweise darunter leidet, dass er zur HĂ€lfte ein Mensch, zur HĂ€lfte ein Wolf ist. Die eine HĂ€lfte will fressen, saufen, morden und dergleichen einfache Dinge, die andere will denken, Mozart hören und so weiter, dadurch entstehen Störungen, und es geht dem Mann nicht gut, bis er entdeckt, dass es zwei Auswege aus seiner Lage gibt, entweder sich aufzuhĂ€ngen oder aber, sich zum Humor zu bekehren.“

Kurt Pinthus schrieb 1927:

„Ich lese den Steppenwolf, dies unbarmherzigst und seelenzerwĂŒhlendste aller BekenntnisbĂŒcher, dĂŒsterer und wilder als Rousseaus Confessions, die grausamste Geburtsfeier, die je ein Dichter selbst zelebrierte. [...] Es handelt sich um einen Anarchisten, der voll rasender Wut auf dieses falsch dastehende Dasein WarenhĂ€user und Kathedralen zerschlagen und der bĂŒrgerlichen Weltordnung das Gesicht ins Genick drehen möchte. Es handelt sich um einen RevolutionĂ€r des Ichs... Der Steppenwolf ist eine Dichtung des gegenbĂŒrgerlichen Mutes.“

Thomas Mann in einem Brief an Hesse, 3. Januar 1928:cite-ref-5[5]

„Der Steppenwolf hat mich seit langem zum erstenmal wieder gelehrt, was Lesen heißt.“

Thomas Mann im Vorwort zur amerikanischen Ausgabe von Hesses Demian (1948):

„Ist es nötig zu sagen, dass der Steppenwolf ein Romanwerk ist, das an experimenteller Gewagtheit dem ‚Ulysses‘, den ‚Faux Monnayeurs‘ nicht nachsteht?“

Adaptionen

Film

‱ 1974: Der Steppenwolf, Regie: Fred Haines, mit Max von Sydow in der Hauptrolle.

Hörspiel

‱ Hermann Hesse – Der Steppenwolf, Der Hörverlag 2002, ISBN 978-3-89584-981-7, Regie: Christiane Ohaus, mit Manfred Zapatka, Anna Thalbach, Dieter Mann u. a. (200 Min.)

Theater

‱ 2005: Das TheaterstĂŒck Der Steppenwolf von Joachim Lux wurde im Burgtheater Wien uraufgefĂŒhrt (Regie: Sebastian Hartmann).cite-ref-6[6]cite-ref-7[7]
‱ 2017: TheaterstĂŒck Der Steppenwolf nach dem Roman von Hermann Hesse. AufgefĂŒhrt am Schauspielhaus Bochum. (Regie: Pauk Koek).cite-ref-8[8]
‱ 2019: TheaterstĂŒck Der Steppenwolf im Theater Heilbronn Regie: Malte Kreutzfeldt
‱ 2020: TheaterstĂŒck Hermann Hesse Der Steppenwolf im SocietĂ€tstheater Dresden Regie: Arne Retzlaff

Musiktheater

‱ 2016: Das Musiktheater Der Steppenwolf von Viktor Åslund (Text: Rainer Lewandowski) wurde im Mainfranken Theater WĂŒrzburg uraufgefĂŒhrt (Regie: Anna Vita).cite-ref-9[9]cite-ref-10[10]
‱ 2024: TanzstĂŒck von Goyo Montero nach dem gleichnamigen Roman von Hermann Hesse im Staatstheater NĂŒrnberg. Konzept, Choreografie und Inszenierung von Goyo Montero. Musik von Owen Belton (Neukomposition).cite-ref-11[11]

Musik

‱ Der Song Steppenwolf der Rockgruppe Hawkwind lehnt sich textlich an das Buch an.
‱ Ebenso der Titelsong von Peter Maffays 1979 erschienenen Album Steppenwolf.
‱ Die Lieder Das RĂ€tsel des Lebens, So geht’s dir (Deine Hölle) vom Album Schwarz der Rockgruppe Böhse Onkelz beziehen sich auf den Roman.cite-ref-12[12]cite-ref-13[13]
‱ Der Song Lain with the Wolf der Metal-Band Primordial ist ebenfalls an diese Geschichte angelehnt.
‱ Auch He was a Steppenwolf von Boney M. bedient sich lose dieser Vorlage.cite-ref-14[14]

Adaptionen des Namens

‱ Die Hardrockband Steppenwolf benannte sich nach dem Buchtitel und nahm 1968 ihr DebĂŒt-Album Steppenwolf auf.
‱ In der Theaterstadt Chicago wurde 1974 in Anlehnung an den Romantitel die vielfach (u. a. mit dem „Theater-Oscar“) ausgezeichnete Steppenwolf Theatre Company von den Schauspielern Terry Kinney, Jeff Perry und Gary Sinise gegrĂŒndet.
‱ Die Band DAAU (Die Anarchistische Abendunterhaltung), gegrĂŒndet 1992, benannte sich nach dem Magischen Theater.

Buchausgaben

In der Neuen Rundschau erschien im November 1926 Der Steppenwolf. Ein StĂŒck Tagebuch in Versen, im Mai 1927 ein Vorabdruck des Tractat vom Steppenwolf. Im Juni 1927 brachte der S. Fischer Verlag das Buch auf den Markt. 1946 erschien Der Steppenwolf als 12. Band in der Reihe „Manesse Bibliothek der Weltliteratur“.

1963 erschien die erste Taschenbuch-Ausgabe beim Deutschen Taschenbuch Verlag. In der Bibliothek Suhrkamp erschien 1969 eine erste Ausgabe (Band 226), 1985 eine zweite, ergÀnzt mit 15 Aquarellen von Gunter Böhmer.

‱ Der Steppenwolf. Fischer, Berlin 1927.
‱ Der Steppenwolf. Manesse, ZĂŒrich 1946.
‱ Tractat vom Steppenwolf. Nachwort von Beda Allemann. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1961; 2. A. ebd. 1969, ISBN 978-3-518-10084-4 (= edition suhrkamp 84).
‱ Der Steppenwolf. Roman. DTV, MĂŒnchen 1963.
‱ Der Steppenwolf. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1969 (= BS 226); Neuausgabe ebd. 1985, ISBN 3-518-01869-8 (= BS 869).
‱ Der Steppenwolf und unbekannte Texte aus dem Umkreis des Steppenwolf. Herausgegeben und mit einem Essay von Volker Michels. BĂŒchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main 1972, ISBN 3-7632-1583-2.
‱ Der Steppenwolf. ErzĂ€hlung. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1974, ISBN 3-518-36675-0 (= suhrkamp taschenbĂŒcher. Band 175).
‱ Der Steppenwolf. Text und Kommentar. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-518-18812-7 (= Suhrkamp BasisBibliothek 12).

Literatur

‱ MĂĄria BielikovĂĄ: BipolaritĂ€t der Gestalten in Hermann Hesses Prosa. Die Romane „Demian“ und „Der Steppenwolf“ vor dem Hintergrund der daoistischen Philosophie (= Schriftenreihe Studien zur Germanistik, Bd. 23). Hamburg 2007, S. 85–115.
‱ Helga Esselborn-Krumbiegel: Gebrochene IdentitĂ€t. Das Spiegelsymbol bei Hermann Hesse. In: Michael Limberg (Hrsg.): Hermann Hesse und die Psychoanalyse. „Kunst als Therapie“. 9. Internationales Hermann-Hesse-Kolloquium in Calw 1997. Bad Liebenzell 1997, S. 130–148.
‱ Helga Esselborn-Krumbiegel: Hermann Hesse: Der Steppenwolf. Interpretation. 3. ĂŒberarb. A. Oldenbourg, MĂŒnchen 1998, ISBN 3-486-88622-3.
‱ George Wallis Field: Hermann Hesse. Kommentar zu sĂ€mtlichen Werken (= Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik, Nr. 24). Stuttgart 1977, S. 99–109.
‱ Christof Forderer: Ich-Eklipsen. DoppelgĂ€nger in der Literatur seit 1800 (= M-und-P-Schriftenreihe fĂŒr Wissenschaft und Forschung). Stuttgart, Weimar 1999, S. 199–210.
‱ Anne Brith Heimdal: Hermann Hesse: Der Steppenwolf. Krisis – Entwicklung – Bekenntnis. Eine Interpretation (= Schriften des Deutschen Instituts der UniversitĂ€t Bergen, 7). Bergen 1980.
‱ Maria-Felicitas Herforth: Textanalyse und Interpretation zu Hermann Hesse: Der Steppenwolf. Bange, Hollfeld 2011, ISBN 978-3-8044-1947-6 (= Königs ErlĂ€uterungen und Materialien 473).
‱ Helmuth Kiesel: Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1918 bis 1933. C.H. Beck, MĂŒnchen 2017, ISBN 978-3-406-70799-5
‱ Marga Lange: „Daseinsproblematik“ in Hermann Hesse’s „Steppenwolf“. An existential interpretation (= Queensland studies in German language and literatur, vol. 1). Brisbane, Queensland 1970.
‱ Volker Michels (Hrsg.): Materialien zu Hermann Hesses „Der Steppenwolf“. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1972, ISBN 3-518-06553-X (= st 53).
‱ Egon Schwarz: Hermann Hesses Steppenwolf. AthenĂ€um, Königstein 1980, ISBN 3-7610-2150-X.
‱ Klaus von Seckendorff: Hermann Hesses propagandistische Prosa. Selbstzerstörerische Entfaltung als Botschaft in seinen Romanen vom „Demian“ bis zum „Steppenwolf“ (= Abhandlungen zur Kunst-, Musik- und Literaturwissenschaft, Bd. 326). Bouvier, Bonn 1982, S. 68–98.
‱ Timotheus Schwake: Hermann Hesse. Der Steppenwolf. Unterrichtsmodell in der Reihe EinFach Deutsch. Herausgegeben von Johannes Diekhans. Schöningh, Paderborn 2010, ISBN 978-3-14-022492-5.
‱ Hans-Georg Schede: Hermann Hesse. Der Steppenwolf. Module und Materialien fĂŒr den Literaturunterricht. Schroedel, Braunschweig 2016, ISBN 978-3-507-69765-2.
‱ Sikander Singh: Hermann Hesse. Der Steppenwolf. Schroedel, Braunschweig 2017, ISBN 978-3-507-47740-7.
‱ Richard B. Matzig: Der Dichter und die Zeitstimmung. Betrachtungen ĂŒber Hermann Hesses Steppenwolf. Fehr’sche Buchhandlung, St. Gallen 1944.

Weblinks

Commons

: Der Steppenwolf

– Sammlung von Bildern

‱ Hesse-Portal
‱ Kindlers Neues Literaturlexikon zum Steppenwolf
‱ Analyse und Interpretation (auf Englisch) (PDF; 28 kB)

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Hesse selbst lehnte allerdings die Bezeichnung „Roman“ fĂŒr seine „Prosadichtungen“, wie er sie nannte, ab. Siehe dazu etwa seinen Aufsatz Eine Arbeitsnacht von 1928. In: Gesammelte Werke 11, S. 8 0ff.
cite-note-22. ↑ GĂŒnter Baumann: Es geht bis aufs Blut und tut weh. Aber es fördert
 – Hermann Hesse und die Psychologie C. G. Jungs. (PDF; 56,8 kB) In: Vortrag auf dem 9. Internationalen Hesse-Kolloquium in Calw 1997. 7. Februar 2002, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 13. August 2003; abgerufen am 3. Januar 2015.
cite-note-33. ↑ Herbert Altenburg: Banned Books (Memento vom 10. Januar 2010 im Internet Archive). In: Ossietzky Nr. 15 / 2003.
cite-note-44. ↑ Kiesel, S. 95, 13. Zeile von oben
cite-note-55. ↑ Der Steppenwolf - von Hermann Hesse. kurier.at, 7. Dezember 2011, abgerufen am 20. November 2012.
cite-note-66. ↑ Hermann Hesses "Der Steppenwolf" im Burgtheater AnkĂŒndigung in der Wiener Zeitung, 24. MĂ€rz 2005
cite-note-77. ↑ Szenenfotos Website der BĂŒhnen- und KostĂŒmbildnerin Hannah Hamburger
cite-note-88. ↑ Eintrag zur Inszenierung auf der Website des Schauspielhaus Bochum (Memento vom 11. Februar 2017 im Internet Archive)
cite-note-99. ↑ Hermann Hesses "Der Steppenwolf" im Mainfrankentheater (Memento des Originals vom 10. Mai 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.theaterwuerzburg.de UrauffĂŒhrung am 7. Mai 2016
cite-note-1010. ↑ Szenenfotos Website der Ballettdirektorin Anna Vita
cite-note-1111. ↑ Website des Staatstheaters NĂŒrnberg, Spielzeit 2024, 2025
cite-note-1212. ↑ Das RĂ€tsel des Lebens. In: dunklerort.net. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 18. Juni 2008; abgerufen am 3. Januar 2015.
cite-note-1313. ↑ So geht's dir (Deine Hölle). In: dunklerort.net. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 18. April 2008; abgerufen am 3. Januar 2015.
cite-note-1414. ↑ Boney M. – He Was a Steppenwolf. Abgerufen am 27. Oktober 2025.